“Herz, lass nach” | Lyrics

So laut

Ich schaue auf die Uhr
und sehe meinem Leben
beim Vergehen zu
Ich warte auf die Stunde,
in der ich wieder Mensch sein kann

Und ich trage die Zeit
wie eine zweite Haut mit mir herum

Wann fängt mein Leben an?

Sobald die Nacht beginnt
erwacht ihr inneres Kind
und sie schreit alles hinaus
Im Licht des Tages
liegt sie schweißgebadet
und schreit bis der Morgen graut

Sobald die Nacht beginnt
erwacht ihr inneres Kind
und sie schreit alles hinaus
Im Licht des Tages
liegt sie schweißgebadet
und schreit so laut, so laut

Dröhnt der Glockenschlag
Der mich aus meinem Denken reißt
Für heute ist genug getan

Manchmal sehe ich mich
selbst in vielen Jahren
Trauer im Gesicht
und den Kopf voller Fragen

Was wäre wenn, warum, warum?
Könnte ich vielleicht … (Tag für Tag)
Was wäre wenn, warum, warum?
Könnt ich vielleicht … – Glockenschlag

Sobald die Nacht beginnt
erwacht ihr inneres Kind
und sie schreit alles hinaus
Im Licht des Tages
liegt sie schweißgebadet
und schreit bis der Morgen graut

Sobald die Nacht beginnt
erwacht ihr inneres Kind
und sie schreit alles hinaus
Im Licht des Tages
liegt sie schweißgebaaaaaadeeeeeet

– Glockenschlag

Sobald die Nacht beginnt (so laut, so laut 6x)
erwacht ihr inneres Kind (hol mich hier raus)
und sie schreit alles hinaus (so laut, so laut)
Im Licht des Tages (so laut, so laut)
liegt sie schweißgebadet (so laut, so laut)
und schreit so laut, so laut

 

Vampires Dawn

Listen to my story
To what I say to you
It was a time of darkness
And every word is true

The world needed heroes
And they came, out of the dark

Rise of the dawn
You are never alone
In the night, blood in the sky
The world hides
Monsters in the light
You will become
One of them in time

In a world full of murder,
false kings, prophecies and liars
The destiny of humanity
was sealed by a newborn Vampire

A crimson red supplanted
the well-known blue of sky
„The world never changes
No matter how hard you fight.“

Rise of the dawn
You are never alone
In the night, blood in the sky
The world hides
Monsters in the light
You will become
Like me

Vampires Dawn
You are never alone
In the night, blood in the sky
The world hides
Monsters in the light
You will become
Like me in time

Vampires Dawn
You are never alone
In the night, blood in the sky
The world hides
Monsters in the light
You will become
Like me

I can not give you salvation
All my might is an illusion

One day you will understand
The heaven hates us in the end

 

Der große, tote Wolf

Umringt von Sternen steht der Mond
Nebel hebt sich aus dem Boden
Und es zieht mich in den Wald
Tief hinein, wo die Monster wohnen

Aus einem Fenster dringt ein Licht
Und hinter ihm sehe ich ihn
Es ist kalt, ich habe Angst,
ich klopfe an und dann …

Mit strengem Blick wäscht du das Blut
von deinen Händen
Du bist der große böse Wolf
und ich das Mädchen
Du hast viel Leid gebracht,
doch in dieser Nacht
Bist du der große tote Wolf
und ich die dem ein Ende macht 2x

Wie makabere Jagdtrophäen
liegt Kinderschmuck auf dem Kamin
Er deutet mir, mich zu setzen
auf ein Plätzchen gleich neben ihm

Er sagt:

„So weit weg und das allein
sollte ein Kind wie du nicht sein.
Sobald der Morgen graut, bring ich dich Heim.“
Da ramme ich ihm das Messer durch die Hand auf meinem Bein.

Mit strengem Blick wäscht du das Blut
von deinen Händen
Du bist der große böse Wolf
und ich das Mädchen
Du hast viel Leid gebracht,
doch in dieser Nacht
Bist du der große tote Wolf
und ich die dem ein Ende macht 2x

Mit strengem Blick wasche ich das Blut
von meinen Händen
Du warst der große böse Wolf
und ich das Mädchen
Du hast viel Leid gebracht,
doch in dieser Nacht
Bist du der große tote Wolf
und ich die dem ein Ende macht

 

Feuer

Ich war lange
– viel zu lange –
stumm und eingesperrt
Doch wer ich war
zählt nun nicht mehr
– Vergiss, wer du warst –

Ich verlangte niemals mehr
für mich als ich für andere gab

Meine Freiheit nahm man mir
und brennen sollte ich

Ich kann dir
– Gib sie mir –
neue Macht geben
Ganz wie sie wollen
sollen sie dich in Flammen sehen

Und die Wut ob des Verrats
wandelt sich zu neuer Macht
Was immer mich verwunden will
spürt ab jetzt mein Feuer

Lass uns fliehen
– weit weg fliegen –
auf einen anderen Kontinent
In all den Jahren
hat sich die Erde ohne dich gedreht
– Vergiss, wer ich war –

So wie du wurde ich gejagt
als etwas, das ich niemals war

Ist das Urteil erst gefällt,
bist du das Böse für die Welt
unwiderrufbar

Ich war lange
– viel zu lange –
stumm und eingesperrt
Doch wer ich war
weiß nun niemand mehr

Und die Wut ob des Verrats
wandelt sich zu neuer Macht
Was immer mich verwunden will
spürt ab jetzt mein Feuer

 

Herzwill

Hinter meiner Stirn
schlägt ein zweites Herz
und eine weitere Welt,
die nur mir gehört

Niemand sah
den kalten Sauerstoff
Niemand sah
die kalten Träume reisen
Niemand da,
der mein stummes Bitten hört

Kleines Herz, blüh’ wieder auf

Sie seh’n in mich hinein
Menschen aus Elfenbein
Über mir ein grelles Licht
Sie seh’n in mich hinein
Menschen aus Elfenbein
Über mir ein grelles Licht
Doch der Schmerz verschwindet nicht
Und ich schreie innerlich

Hinter meiner Stirn
schlägt ein heiles Herz (heiles Herz)
und eine weitere Welt,
die nur mir gehört

Niemand sah
den kalten Sauerstoff
Niemand sah
die kalten Träume reisen
Niemand da,
der mein stummes Bitten hört

Kleines Herz, blüh’ wieder auf

Niemand sah
den kalten Sauerstoff
Niemand sah
die kalten Träume reisen
Niemand da,
der mein stummes Bitten hört

 

Das Gute ist fort

Für deine Freundschaft bin ich unempfänglich
(Nein, ich will sie nicht)
Dein Vertrauen stößt auf Widerstand
Ein halbes Leben lang
lebte ich für andere
Doch als das Dunkel kam war ich allein

Ich will deine Nähe nicht
In meinem Herzen ist kein Platz für dich

Ein dumpfer Schmerz in meiner Brust
Der Lohn der Selbstlosigkeit
Das Herz zerrissen und benutzt
Die ihr kanntet starb an jenem Tag

Als ich euch brauchte, habt ihr mich verlassen
(Innerlich sterben lassen)
Dass ich nun hier stehe, danke ich mir allein
Diese Wunden sind nicht mehr, nicht mehr gutzumachen
Ich streiche euch aus meiner Erinnerung

Ich will deine Nähe nicht
In meinem Herzen ist kein Platz für dich

Ein dumpfer Schmerz in meiner Brust
Der Lohn der Selbstlosigkeit
Das Herz zerrissen und benutzt
Die ihr kanntet starb an jenem Tag

(Nein, berühr’ mich nicht)

haltlos allerorts
– das Gute in mir ist für immer fort