Herz, lass nach – Northpolyptica Album – Synth Rock Deutschland
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erscheinungsdatum

31. Oktober 2017


03/2018 Newcomer-Treff: 10/10
„Kraftvoll, emotionsgeladen und vollends genrestimmig.“
„[...] fast schon explosiv [...] mit gut durchdachten symphonischen Sequenzen [...]“
„[...] berührend, stimmungsvoll, faszinierend und für Gothic- und Symphonic Rock-Fans einfach ein bewegendes Must -Have.“

Herz, lass nach

  • 1. So laut
  • 2. Vampires Dawn
  • 3. Der große tote Wolf
  • 4. Feuer
  • 5. Herzwill
  • 6. Das Gute ist fort

Mit „Herz, lass nach“ feiern die Dunkelromantiker am 31. Oktober 2017, pünktlich zu Halloween, ihr Debüt. Über sechs Songs besingen sie den Wunsch nach Loslösung von Vergangenem und die Schwierigkeit des Freimachens von Belastung. So ergibt sich von Song zu Song die Aufforderung an das eigene Herz, freizugeben, abzulassen oder im drastischsten Fall das Schlagen aufzugeben.

LYRICS
So laut
Ich schaue auf die Uhr
und sehe meinem Leben
beim Vergehen zu.
Ich warte auf die Stunde,
in der ich wieder Mensch sein kann
und ich trage die Zeit
wie eine zweite Haut mit mir herum.
Wann fängt mein Leben an?
Sobald die Nacht beginnt
erwacht ihr inneres Kind
und sie schreit alles hinaus.
Im Licht des Tages
liegt sie schweißgebadet
und schreit bis der Morgen graut.
Sobald die Nacht beginnt
erwacht ihr inneres Kind
und sie schreit alles hinaus.
Im Licht des Tages
liegt sie schweißgebadet
und schreit so laut, so laut.
Dröhnt der Glockenschlag,
der mich aus meinem Denken reißt.
Für heute ist genug getan.
Manchmal sehe ich mich
selbst in vielen Jahren.
Trauer im Gesicht
und den Kopf voller Fragen.
Was wäre wenn, warum, warum?
Könnte ich vielleicht … (Tag für Tag)
Was wäre wenn, warum, warum?
Könnt ich vielleicht … – Glockenschlag.
Sobald die Nacht beginnt
erwacht ihr inneres Kind
und sie schreit alles hinaus.
Im Licht des Tages
liegt sie schweißgebadet
und schreit bis der Morgen graut.
Sobald die Nacht beginnt ...
Vampires Dawn
Listen to my story,
to what I say to you.
It was a time of darkness
and every word is true.
The world needed heroes
and they came, out of the dark
Rise of the dawn.
You are never alone
in the night, blood in the sky.
The world hides
monsters in the light.
You will become
one of them in time.
In a world full of murder,
false kings, prophecies and liars
the destiny of humanity
was sealed by a newborn vampire.
A crimson red supplanted
the well-known blue of sky.
„The world never changes.
No matter how hard you fight.“
Rise of the dawn.
You are never alone
in the night, blood in the sky.
The world hides
monsters in the light
You will become
like me.
Vampires Dawn.
You are never alone
in the night, blood in the sky.
The world hides
monsters in the light.
You will become
like me in time.
Vampires Dawn.
You are never alone
in the night, blood in the sky.
The world hides
monsters in the light.
You will become
like me.
I can not give you salvation.
All my might is an illusion.
One day you will understand:
the heaven hates us in the end
Der große tote Wolf
Umringt von Sternen steht der Mond,
Nebel hebt sich aus dem Boden
und es zieht mich in den Wald,
tief hinein, wo die Monster wohnen.
Aus einem Fenster dringt ein Licht
und hinter ihm sehe ich ihn.
Es ist kalt, ich habe Angst,
ich klopfe an und dann …
Mit strengem Blick wäscht du das Blut
von deinen Händen.
Du bist der große böse Wolf
und ich das Mädchen.
Du hast viel Leid gebracht,
doch in dieser Nacht
bist du der große tote Wolf
und ich die dem ein Ende macht.
Wie makabere Jagdtrophäen
liegt Kinderschmuck auf dem Kamin.
Er deutet mir, mich zu setzen
auf ein Plätzchen gleich neben ihm.
Er sagt:
„So weit weg und das allein
sollte ein Kind wie du nicht sein.
Sobald der Morgen graut, bringe ich dich Heim.“
Da ramme ich ihm das Messer durch die Hand auf meinem Bein.
Mit strengem Blick wäscht du das Blut
von deinen Händen.
Du bist der große böse Wolf
und ich das Mädchen.
Du hast viel Leid gebracht,
doch in dieser Nacht
bist du der große tote Wolf
und ich die dem ein Ende macht.
Mit strengem Blick wasche ich das Blut
von meinen Händen.
Du warst der große böse Wolf
und ich das Mädchen.
Du hast viel Leid gebracht,
doch in dieser Nacht
bist du der große tote Wolf
und ich die dem ein Ende macht.
Feuer
Ich war lange
– viel zu lange –
stumm und eingesperrt.
Doch, wer ich war,
zählt nun nicht mehr.
– Vergiss, wer du warst. –
Ich verlangte niemals mehr
für mich als ich für andere gab.
Meine Freiheit nahm man mir
und brennen sollte ich.
Ich kann dir
– Gib sie mir –
neue Macht geben.
Ganz wie sie wollen,
sollen sie dich in Flammen sehen.
Und die Wut ob des Verrats
wandelt sich zu neuer Macht.
Was immer mich verwunden will,
spürt ab jetzt mein Feuer.
Lass uns fliehen
– weit weg fliegen –
auf einen anderen Kontinent.
In all den Jahren
hat sich die Erde ohne dich gedreht.
– Vergiss, wer ich war –
So wie du wurde ich gejagt
als etwas, das ich niemals war.
Ist das Urteil erst gefällt,
bist du das Böse für die Welt
unwiderrufbar.
Ich war lange
– viel zu lange –
stumm und eingesperrt.
Doch, wer ich war,
weiß nun niemand mehr.
Und die Wut ob des Verrats
wandelt sich zu neuer Macht.
Was immer mich verwunden will,
spürt ab jetzt mein Feuer.
Herzwill
Hinter meiner Stirn
schlägt ein zweites Herz
und eine weitere Welt,
die nur mir gehört.
Niemand sah
den kalten Sauerstoff.
Niemand sah
die kalten Träume reisen.
Niemand da,
der mein stummes Bitten hört.
Kleines Herz, blüh’ wieder auf.
Sie seh’n in mich hinein,
Menschen aus Elfenbein.
Über mir ein grelles Licht.
Sie seh’n in mich hinein,
Menschen aus Elfenbein.
Über mir ein grelles Licht.
Doch der Schmerz verschwindet nicht
und ich schreie innerlich.
Hinter meiner Stirn
schlägt ein heiles Herz (heiles Herz)
und eine weitere Welt,
die nur mir gehört.
Niemand sah
den kalten Sauerstoff.
Niemand sah
die kalten Träume reisen.
Niemand da,
der mein stummes Bitten hört.
Kleines Herz, blüh’ wieder auf.
Niemand sah
den kalten Sauerstoff.
Niemand sah
die kalten Träume reisen.
Niemand da,
der mein stummes Bitten hört.
Das Gute ist fort
Für deine Freundschaft bin ich unempfänglich.
(Nein, ich will sie nicht)
Dein Vertrauen stößt auf Widerstand.
Ein halbes Leben lang
lebte ich für andere.
Doch als das Dunkel kam, war ich allein.
Ich will deine Nähe nicht.
In meinem Herzen ist kein Platz für dich.
Ein dumpfer Schmerz in meiner Brust:
Der Lohn der Selbstlosigkeit.
Das Herz zerrissen und benutzt.
Die ihr kanntet starb an jenem Tag.
Als ich euch brauchte, habt ihr mich verlassen.
(Innerlich sterben lassen)
Dass ich nun hier stehe, danke ich mir allein.
Diese Wunden sind nicht mehr, nicht mehr gutzumachen.
Ich streiche euch aus meiner Erinnerung.
Ich will deine Nähe nicht.
In meinem Herzen ist kein Platz für dich.
Ein dumpfer Schmerz in meiner Brust:
Der Lohn der Selbstlosigkeit.
Das Herz zerrissen und benutzt.
Die ihr kanntet starb an jenem Tag.
(Nein, berühr’ mich nicht)
Haltlos allerorts.
– das Gute in mir ist für immer fort

de_DEDE
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